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    Yakhirten und Nomadendörfer – von Xiahe nach Songpan

    Durch die tibetische Grasebene von Xiahe nach Songpan

    • Keyfacts
    • In Kürze
    • Inklusive
    • Exklusive
    • Karte
    Reiseform: Individualbaustein
    Reisedauer: 4 Tage / 3 Nächte
    Reisebeginn: täglich
    Reiseroute: Xiahe - Langmusi - Songpan - Chengdu
    Reisepreis: € 634 p.P. bei 2 Personen
    Highlights: ✓ Xiahe - kleiner Ort mit tibetischen Einwohnern, Pilgern und Mönchen
    ✓ Verschlafene Kloster in Langmusi
    ✓ Yaks, Nomaden und schneebedeckte Berge

    Sie starten Ihre Reise in Xiahe, wo Sie von einem Chauffeur und Guide abgeholt werden. Im Privatauto fahren Sie in vier Tagen über Grasebenen, fast 4000 Meter hohe Pässe, erleben das Nomadenleben und übernachten in ursprünglichen Dörfern. Die Tour führt teilweise über die Seidenstraße und bei klarem Wetter können Sie in der Ferne das Glitzern der verschneiten Gipfel des tibetischen Hochlandes erblicken. Möglicherweise sehen Sie unterwegs eine "sky burial". Langmusi ist bekannt für diese (für uns) gruselige Art, die Toten an die Natur zurückzugeben - als letzte Geste des Großmuts. Die Geier sehen diesem Ereignis sehnsüchtig entgegen.

    Übernachtung: 1 Nacht in Langmusi, 2 Nächte in Songpan Komfort 2
    Transport: Privatauto, lokaler Bus
    Sonstiges: Englischsprachiger Guide
    • Eintrittsgelder

    • Mahlzeiten

    Tsampa Zubereitung

    Bei der Nomadenfamilie konnten wir das Grundnahrungsmittel Tsampa probieren

    Tag 1 – Xiahe und Langmusi (200 km)

    Ihr Fahrer und Englisch sprechender Guide holen Sie am Morgen bei Ihrem Hotel in Xiahe ab. Das Abenteuer kann beginnen. Auf dem Weg nach Langmusi fahren Sie durch eine hügelige Landschaft. Hin und wieder tauchen am Horizont schneebedeckte Berggipfel auf. Im Sommer sind die Grasflächen ein farbenfrohes Blumenmeer. In den Sommer- und Herbstmonaten leben auf den Grasflächen halbnomadische Tibeter mit Yak- und Schafherden.

    Mit etwas Glück können sie eine der Nomadenfamilien besuchen (kann nicht garantiert werden). Wir wurden von einer Nomadenfamilie zu Yakbuttertee und etwas Tsampa, ihr Grundnahrungsmittel aus Mehl, Butter und Käse, eingeladen. Alles was die Nomaden essen, trinken und tragen kommt von ihren Yaks und Schafen: Milch, Fleisch, Wolle und Leder. Am Nachmittag erreichen Sie Langmusi, das auf einer Höhe von 3300 Metern liegt. Aufgrund seiner zwei großen tibetischen Klöster besteht ein großer Teil der Bevölkerung, neben den Hui und Goloks, aus tibetischen Mönchen. Die Nacht verbringen Sie in einem schlichten Hotel, in dem es nur morgens und abends warmes Wasser gibt.

    Häuser und Klöster in Langmusi

    Häuser und Klöster in Langmusi

    Tag 2 – Langmusi und Songpan (250 km)

    Am Morgen besuchen Sie das wichtigste Kloster von Langmusi. Frühmorgens wird häufig eine Zeremonie abgehalten. Ihr Guide begleitet Sie durch die Gebetshalle, in der der höchste Geistliche des Klosters auf einer Art Thron sitzt. Jeder, der an ihm vorbei geht, neigt ehrfürchtig den Kopf. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Songpan.

    Westlich von Langmusi liegt eine Skyburial Fläche. Wichtiger Bestandteil vom Buddhismus ist der Glaube an Reinkarnation – die Wiedergeburt der Seele in einem anderen Menschen oder einem Tier. In dem Augenblick, in dem die Seele den menschlichen Körper verlässt (die Person stirbt), bleibt eine leere Hülle zurück. Diese wird an Geier und andere Raubvögel auf der offenen Fläche außerhalb des Dorfes verfüttert. Wenn während Ihres Aufenthaltes in Langmusi eine Sky Burial Zeremonie stattfindet, können Sie zwar zuschauen, sollten jedoch aus Respekt vor den Einheimischen Abstand halten.

    In der Altstadt von Songpan

    In der Altstadt von Songpan

    Tag 3 – Songpan

    Songpan ist ein kleiner Ort am Min Fluss. Die Bevölkerung besteht aus einem Mix aus Tibetern, Hui Moslems und Han Chinesen. Sie treffen in Songpan also auf verschiedene Religionen und Bräuche. Da sich der Ort nicht allzu weit vom Jiuzhaigou Nationalpark mit seinen glitzernden Seen befindet, ist er bei chinesischen Touristen mittlerweile sehr beliebt.

    Die Altstadt von Songpan ist hauptsächlich von Gassen mit Holzhäusern geprägt. Die meisten Touristen, die Songpan besuchen, machen ein mehrtägiges Pferdetrekking in den umliegenden Hügel. Für die Ausflüge benötigen Sie keine Reiterfahrung, da die Pferde sehr zahm sind und sich nur im Schritttempo fortbewegen. Sie möchten kein Pferdetrekking machen? Dann genießen Sie einfach die besondere Atmosphäre in diesem kleinen Nomaden-Städtchen.

    Eine Straßenszene in Songpan

    Eine Straßenszene in Songpan

    Tag 4 – Songpan und Chengdu (345 km)

    Es erwartet Sie ein langer Reisetag. In etwa acht bis neun Stunden fahren Sie mit dem Bus durch das wilde Tal des Min Flusses bergabwärts nach Chengdu. Ab und an muss der Fahrer scharf bremsen, um einer Yak- oder Schafherde auszuweichen. Manchmal fahren auch träge Traktoren mitten auf der Straße.

    In Chengdu angekommen, erwartet Sie bereits ein Fahrer, der Sie zu Ihrem Hotel bringt. Alternativ können wir für Sie einen Transfer von Songpan nach Jiuzhaigou einplanen, sodass Sie die glitzernde Seenlandschaft vor Ihrer Weiterreise erkunden können.

    Skulptur aus Yakbutter

    Kaum zu glauben… die Skulptur ist komplett aus Yakbutter

     

    Hinweise

    Die Region um Xiahe gehört zwar nicht zum autonomen Gebiet Tibet, dennoch kann es vorkommen, dass die chinesische Regierung Reisenden aufgrund verschiedener Geschehnisse in Verbindung mit Tibet und dem Buddhismus die Einreise in dieses Gebiet verweigert. Sollte dies passieren, werden wir kurzfristig Ihre Reise anpassen und versuchen, Sie in einen anderen Ort der Region zu bringen, der nicht von der Sperrung betroffen ist, so dass Sie dennoch tibetisches Flair erleben können.

    Wetter

    Die beste Reisezeit für diesen Baustein ist von Mai bis September. Während der restlichen Zeit ist es sehr kalt und ungemütlich. Da die meisten Hotels in der Region sehr einfach sind und im Winter nicht geöffnet haben, können wir Ihnen diesen Baustein nur von Mai bis spätestens Mitte Oktober anbieten.