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    Erlebe China

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    Eine Riksjafahrt mit Einheimischen

    Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad erleben

    Ein Tag im Leben eines Chinesen

    Was ist typisch für China? Unser Spezialist für China trifft Huang…
    Mit erlebe-china reisen Sie auf eine Art, die auch uns selber am besten gefällt. Sie bekommen echte Einblicke in das Land und die besondere Lebensart seiner Bewohner. Denn wer sollte Ihnen mehr über China beibringen als ein Einheimischer selbst? Als Gast des Landes möchten wir Ihnen nahe bringen, was typisch chinesisch ist.

    In einem der Hutongs (enge Gasse) von Beijing treffen wir Huang. Er wohnt in einem Siheyuan (traditioneller Wohnhof), ein Komplex von vier Gebäuden, in dem mehrere Familien leben. Innerhalb eines Siheyuan findet man mehrere Werkstätten und Läden, die um einen zentralen Hof gruppiert sind. Der ganze Wohnkomplex ist von einer hohen Mauer umgeben. Die Hutongs sind oft von Osten nach Westen ausgerichtet, sodass die Türen in Nord-Süd-Richtung platziert werden können. Diese Bauweise entspricht der Feng Shui Philosophie, die auch beim Bau der Verbotenen Stadt Grundlage war. Früher waren die Hutongs zahlreich vorhanden, aber sie verschwinden in schnellem Tempo. Huang berichtet, dass die Flächen meist durch Hochhäuser ersetzt werden. Sehr schade, denn eine Touristenattraktion verschwindet damit unwiderruflich. Das ist natürlich auch für Huang persönlich von Bedeutung. Die Stadtführungen bieten ihm eine wichtige Einkommensquelle. Täglich führt er Touristen durch die Hutongs. Er informiert die Gäste über Fakten zur Geschichte, seltsame Bräuche und erzählt Ihnen Wissenswertes zur Umgebung.

     

    China Spezialist isst mit der einheimischen Bevölkerung

    Das einheimische Essen mit Stäbchen genießen

    Stäbchenakrobatik zwischen Schmatzen und Schlürfen

    Essen ist ein wichtiger Teil des öffentlichen Lebens in China. Straßenimbisse und Restaurants finden Sie an jeder Ecke. Ob morgens, mittags oder abends, am liebsten essen die Chinesen warm.
    Während unseres Bausteins Kuschelbären und Teehäuser können Sie einen Blick in die chinesische Küche werfen und selbst die Ärmel hochkrempeln, um eine typisch chinesische Mahlzeit zu kochen. Außer selbst zu kochen, haben wir es auch sehr genossen, ab und zu „auf der Straße“ zu essen. Schauen Sie sich zuvor etwas um, denn nicht überall sind die hygienischen Verhältnisse gut. Vernünftigerweise sollten Sie dort essen, wo auch viele andere essen und die Mahlzeiten direkt vor Ihrer Nase zubereitet werden. In den touristischen Vierteln gibt es in der Regel auch eine Gabel oder einen Löffel, im Allgemeinen wird natürlich mit Stäbchen gegessen. Sicher nicht einfach beim ersten Mal, aber Übung macht den Meister. Bei den Mahlzeiten ordentlich zu schlürfen und zu schmatzen ist übrigens keineswegs so verpönt wie bei uns. Abgenagte Hähnchenschenkel oder andere Essensreste werden auf den Boden geworfen. Mit westlichen Augen betrachtet vielleicht nicht sehr appetitlich, aber in China sehr gewöhnlich und kein Zeichen schlechter Manieren.

    Zu Huangs Einladung zum Abendessen werden wir herzlich von seiner Familie und seinen Freunden empfangen. Auf dem Tisch sind bereits verschiedene Gerichte aufgedeckt. Unzählige kleine Schalen und Tellerchen stehen bereit. Der Reis wird am Ende der Mahlzeit als Sattmacher serviert, wenn die angerichteten Speisen nicht ausreichend sättigend waren. Huang zeigt sich sehr verwundert, als wir berichten, dass wir den Reis zuhause gemeinsam mit Gemüse und Fleisch essen. Während des Essens wird „maotai jiu“ gereicht. Ein berühmt berüchtigter Schnaps mit beachtlichen 55 Prozent Alkohol. Mit einem Prosit auf das Leben und das Glück schließen wir den Abend.

     

    Fröhliche Chinesin

    Typisch China: Das Lächeln auf den Gesichtern der Einheimischen!

    Ihr persönlicher Beitrag?

    Wenn Sie ein fernes Ziel bereisen, lernen Sie völlig andere Kulturen kennen. Die Gerüche sind anders, sie nehmen andere Farben wahr und blicken in andere Gesichter. Oft muss man sich erst an die beste Möglichkeit herantasten, wie man der einheimischen Bevölkerung begegnet. Überall gelten andere Umgangsformen. Im Allgemeinen gilt, dass es für einen Chinesen das Schlimmste ist, sein Gesicht zu verlieren. Vor allem, wenn Ausländer zugegen sind. Sind Sie mit einer Sache nicht einverstanden, lassen Sie es sich nicht direkt durch laute Gegenrede oder große Gesten anmerken. Bleiben Sie freundlich und erzählen Sie mit einem Lächeln, das Sie eine andere Meinung haben. Abgesehen davon, dass nicht jeder Chinese gleich reagiert und es unzählige ethnische Minderheiten mit anderen Gewohnheiten und Bräuchen gibt, wird Höflichkeit und Respekt jederzeit wertgeschätzt.

    Huang ist, wie 90% der chinesischen Bevölkerung, ein „Han“. Obwohl der größte Teil der chinesischen Bevölkerung Han-Chinesen sind, gehören mehr als 100 Millionen Menschen zu einer ethnischen Minderheit. Es gibt 55 offiziell anerkannte ethnische Minderheiten und 15-20 nicht anerkannte. Sie machen ca. 7 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Während des Bausteines Yakhirten und Nomadendörfer reisen Sie in ein Gebiet, in dem Sie vielen verschiedenen Minderheiten begegnen. Ihre größte Gruppe bilden die ca. 12 Millionen Zhung im Südwesten Chinas. Bei unserem Baustein Reisterrassen und Zhuangdörfer lernen Sie diese Bevölkerungsgruppe kennen und schlafen in einem traditionellen Gasthaus.

     

     

    ein Tag eines Chinesen

    Sehenswerte Frühlingsfeste erleben

    Zeit, zu feiern

    Beim Abschied erzählt uns Huang, dass er es gerne gesehen hätte, wenn wir noch ein paar Tage geblieben wären. In zwei Wochen würde das Frühlingsfest stattfinden, der chinesische Neujahrstag. In Abhängigkeit vom Mondstand im Januar oder Februar ist das Datum dieses Festes jedes Jahr anders. Die Neujahrsfeier ist das wichtigste Fest der Chinesen, auch weil der Frühling beginnt. Mit Spannung wird bereits jetzt erwartet, welche Früchte die neue Ernte hervorbringen wird. Gleichzeitig ist Neujahr, ein Fest der Gemeinschaft und Familie. Es wird viel gegessen und man macht sich gegenseitig Geschenke. Vor dem Feiertag wird geputzt und das Haus geschmückt. Natürlich darf das Feuerwerk nicht fehlen. Mit dem Lärm sollten früher vor allem böse Geister abgewehrt werden, heutzutage ist es eher ein Ausdruck von Freude und Glück. Wunderschön sind die bekannten Drachentänze. Ebenso wie der Lärm des Feuerwerks sollen auch die Drachen böse Geister vertreiben.

    Machen Sie sich am besten Ihr eigenes Bild von China und erzählen Sie uns Ihre Geschichte ‚Typisch China!‘.