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    Reisekrankheiten in China

    Reisekrankheit Diarrhö

    Veränderungen der Umgebung, des Klimas und der Nahrung (besonders scharfes Essen) können Ihren Darm irritieren. Solange sich das nur in einem „dünnen Stuhlgang“ ohne Nebenerscheinungen äußert, sollten Sie sich am besten ein wenig Ruhe gönnen und viel Wasser trinken. Basierend auf unseren Reiseerfahrungen können wir empfehlen, eine ORS-Lösung (Orales Rehydrations-Salz) in Wasser aufgelöst einnehmen, um einem Austrocknen des Körpers vorzubeugen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Reisende wichtig. Sie können nach Rücksprache auch sogenannte Loperamide einnehmen. Dieses Mittel legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm, sodass es sich so anfühlt als wenn die Diarrhö vorbei wäre. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um ein Medikament, sondern nur ein vorübergehendes Stopfmittel, das Sie nur kurzfristig einnehmen sollten, z. B. wenn Sie mit Bus und Bahn unterwegs sind. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage andauern, oder sollten Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhl oder andere Symptome auftreten, nehmen Sie umgehend Kontakt mit einem Arzt auf.

    Toilettenverhältnisse

    Trinken Sie nur Wasser aus verschlossenen/versiegelten Flaschen bzw. Dosen sowie Getränke, die aus abgekochtem Wasser zubereitet wurden (z.B. Tee oder Kaffee). Nahrungsmittel, vor allem Fleisch und Fisch, sollten gar gekocht oder durchgebacken sein.

    In China gibt es viele kleine Garküchen und Straßenstände. Essen Sie bevorzugt dort, wo viel Betrieb ist: Die Umlaufgeschwindigkeit, mit der das Essen zubereitet und gegessen wird, ist dann hoch. Zudem wissen die Anwohner natürlich wo es das beste (und sicherste) Essen gibt. Oft zeigt schon ein kurzer Blick, ob das Restaurant sauber ist.

    Landestypische Krankheiten:

    Malaria, Dengue-Fieber und Japanische Enzephalitis

    Viele sachverständige Instanzen weisen darauf hin, dass Malaria in der Provinz Yunnan und auf der Insel Hainan das ganze Jahr über ein Risiko darstellt. Im Internet empfiehlt das amerikanische Center for Disease Control (CDC), in Gebieten unter 1500 Meter Höhe Malariapillen einzunehmen. Das Auswärtige Amt weist ebenso auf das Vorkommen von Malaria in Yunnan und auf der Insel Hainan hin, hält eine Chemoprophylaxe in den meisten Fällen jedoch für nicht zwingend erforderlich.
    Wir haben während unserer Chinareise keine Malariapillen genommen. Erkundigen Sie sich vor Reisebeginn auf jeden Fall bei einer sachverständigen Stelle und lassen Sie sich hinsichtlich einer Malaria Prophylaxe beraten. Alternativ können Sie auch ein sogenanntes Standby Mittel (z.B. Malarone oder Lariam) mitnehmen.

    Dengue-Fieber und Japanische B-Encephalitis werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Gegen Dengue-Fieber gibt es keinen Impfschutz. Gegen die Japanische B-Encephalitis hat sich die Impfung als wirksame Prophylaxemaßnahme erwiesen.

    Der beste Schutz vor den genannten Krankheiten sind Vorsorgemaßnahmen gegen Mückenstiche. Wir empfehlen allen Reisenden, körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen und ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

    Jetlag

    Jetlag ist das Durcheinanderbringen Ihrer „biologischen Uhr“, d.h. des Schlaf-Wach-Rhythmus. Ein Jetlag entsteht durch den mehrstündigen Flug über mehrere Zeitzonen hinweg. In China ist es 6 bzw. 7 Stunden später als in Deutschland. Die ersten Tage nach dem Flug muss sich der Körper an den neuen Biorhythmus gewöhnen. Dadurch können Sie sich müde oder benommen fühlen. Unsere Tipps zur schnellen Überwindung des Jetlags: Trinken Sie im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol und gehen Sie die ersten Tage Ihrer Chinarundreise langsam an. Zudem sollten Sie versuchen sich so schnell wie möglich an den neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Probiere Sie nach Ihrer Ankunft in China bis abends wach zu bleiben und legen Sie sich nicht direkt schlafen.