Yaks im Mittelwesten Chinas

Yakhirten und Nomadendörfer

Xiahe - Langmusi - Songpan - Chengdu, Mittelwesten China

Eine überwältigende Tour mit Guide quer durch die Landschaft der Provinz Sichuan.

Sie starten Ihre Reise in Xiahe, nach dem Baustein Mönche auf der Grasebene. Da werden Sie abgeholt und fahren in vier Tagen mit einem Privatjeep, Chauffeur und Guide über Grasebenen, hohe Pässe (fast 4000 Meter hoch), erleben das Nomadenleben und übernachten in den ursprünglichen Dörfern Chinas. Die Tour führt teilweise über die Seidenroute und bei klarem Wetter können Sie in der Ferne das Glitzern der beschneiten Gipfel des tibetanischen Hochlandes sehen.

Möglicherweise sehen Sie unterwegs während Ihrer Reise China eines der bizarrsten Dinge, die Sie jemals erlebt haben: ein Skyburial. Langmusi ist bekannt wegen dieser gruseligen Art, die Toten an die Natur 'zurückzugeben' quasi als letzte Geste des Großmuts. Die Geier sehen diesem Ereignis sehnsüchtig entgegen. Und vielleicht findet während Ihres Aufenthaltes in Songpan auch eines der Pferdefestivals statt. Wenn nicht, können Sie trotzdem ein Pferdetrekking machen.
Reisedauer 4 Tage / 3 Nächte
Start täglich
Übernachtungen 3 Nächte im Doppelzimmer mit Dusche/Toilette; Komfort 2
Reisekosten € 458,- p.P. bei 2 Personen Inklusive Transport, Übernachtungen, englischsprechender Guide
Transport 2 Tage Privattransport per Jeep mit Fahrer, lokaler Bus von Songpan nach Chengdu Exklusive Eintrittsgelder, Mahlzeiten

Tag 1 Xiahe - Langmusi (200 km)

Schauen Sie sich noch einmal nach dem wunderschönen Labrang Kloster in Xiahe um und machen Sie noch schnell ein Foto der freundlichen Mönche. Dann werden Sie - am frühen Morgen Ihrer Reise durch China - an Ihrem Hotel abgeholt und Ihr Jeepabenteuer kann beginnen. Sie lernen den Fahrer und den Englisch sprechenden Guide kennen. Wegen der faszinierenden Bräuche der hiesigen Völker wäre es wirklich schade, wenn Sie keinen Guide bei sich hätten. Dann würden Sie zu viel verpassen.

Die Straße wurde in den letzten Jahren verbessert, die Landschaft ist hügelig und ab und zu sieht man beschneite Berggipfel. Im Sommer sind die Grasflächen ein Blumenmeer, unter anderem blüht hier das seltene Edelweiß. Sie kommen durch dünn besiedeltes Gebiet mit ab und an einer kleinen Siedlung. Hier leben hauptsächlich halbnomadische Tibetaner mit Yak- und Schafherden. Im Winter leben Sie in den Dörfern, im Sommer ziehen sie mit ihren Herden über die Grasebenen: Von Mai bis Oktober stehen auf den Ebenen überall Nomadenzelte.
Mönche auf der Grasebene auf Ihrer Reise China
Chinesischer Mönch
Sie besuchen eine Nomadenfamilie und jetzt müssen Sie dran glauben... so gut wie sicher wird man Ihnen den berühmten Yakbuttertee anbieten. Fast alles, was die Nomaden essen, trinken und tragen kommt von den Yaks und den Schafen: Milch, Fleisch, Wolle und Haut. Am späten Nachmittag erreichen Sie Langmusi, das auf 3800 Meter Höhe liegt und wo Sie eine Nacht in einem schlichten Hotel verbringen; es gibt nur morgens und abends warmes Wasser und der Strom fällt manchmal aus, nehmen Sie zur Sicherheit eine Taschenlampe mit.

In Langmusi gibt es zwei große tibetanische Klöster, wodurch ein großer Teil der Bevölkerung, neben den Hui und Goloks, aus tibetanischen Mönchen besteht. Westlich von Langmusi liegt eine Skyburial Fläche. Ein Teil des buddhistischen Glaubens ist der Glaube an Reinkarnation, die Wiedergeburt der Seele in einem anderen Menschen oder einem Tier. In dem Augenblick, in dem die Seele den menschlichen Körper verlässt (die Person stirbt), bleibt ein leere Hülle zurück. Diese wird an die Geier und andere Raubvögel gefüttert, auf einer offenen Fläche, außerhalb des Dorfes. Wenn während Ihres Aufenthaltes in Langmusi eine Sky Burial Zeremonie stattfindet, können Sie zwar zuschauen, sollten jedoch aus Respekt vor den Einheimischen Abstand halten.

Tag 2 Langmusi - Songpan (250 km)

Besuchen Sie auf jeden Fall das wichtigste Kloster von Langmusi. Im Tempel wird morgens oft eine "Messe" abgehalten. Der Guide geht mit Ihnen durch die Gebetshalle, in der der höchste Geistliche des Klosters auf einem Podest sitzt, einer Art Thron. Jeder, der an ihm vorbei geht, neigt ehrfürchtig den Kopf

Danach brechen Sie mit dem Jeep und Ihrem Fahrer auf nach Songpan. Die Tour führt über verschiedene Pässe, zwischen denen weitläufige Grasebenen liegen. Obwohl die Fahrt eine Weile dauert, werden Sie sich bestimmt nicht langweilen. Es gibt hier reichlich Tierleben; auf einem Hügel sitzt eine Geiergruppe, zahlreiche Yak- und Schafherden überqueren den Weg. Regelmäßig kommen Ihnen große, vollgeladene Lastautos entgegen, deren Ladung an allen Seiten hinausragt.
Der Fahrer hält für eine Rastpause bei einem kleinen buddhistischen Kloster des Ordens der roten Kappen. Etwa 50 km vor Songpan fahren Sie bergabwärts in das Tal des Min Flusses. Die Landschaft verändert sich in ein grünes Tal mit Bäumen und Äckern. Bei Ankunft in Songpan nehmen Sie Abschied von dem Fahrer und Ihrem Guide. Sie schlafen zwei Nächte in einem kleinen Hotel, in dem der Strom auch ab und zu mal ausfallen kann. Eine Taschenlampe ist daher sinnvoll.
Stadttor von Songpan
Das Stadttor von Songpan

Tag 3 Songpan

Songpan ist ein kleiner Ort am Min Fluss. Die Bevölkerung ist ein Mix aus Tibetanern, Hui Moslems und Han Chinesen. Hier treffen Sie also auf allerlei verschiedene Religionen und Gebräuche. Sie werden Leute mit Gebetsmühlen in der Hand sehen, aber auch jemand mit einem Handy in der hand könnte Ihnen entgegen kommen. Selbst in diesem abgelegenen Teil von China merken Sie, wie schnell die Stadt modern wird.

Songpan ist ein kleiner Ort am Min Fluss. Es ist ein gemütliches Dorf, in dessen schmalen Gassen hauptsächlich Holzhäuser stehen. Die meisten Touristen, die Songpan besuchen, machen ein mehrtägiges Pferdetrekking in den umliegenden Hügeln. Eine Tour durch eine fantastische Landschaft, siehe Zu Pferd zum Ice Mountain. Sie brauchen keine Reiterfahrung zu haben, die Pferde sind zahm und gehen im Schritttempo. Unterwegs kommen Sie an tibetanischen Dörfern vorbei, wo Sie die Landbevölkerung bei der Arbeit beobachten können, die Frauen dreschen singend den Weizen. Ab und zu hören Sie: 'Lowee, Lowee' (Ausländer) und man lächelt Ihnen breit zu.
Wenn Sie kein Pferdetrekking machen möchten, wählen Sie eine Wanderung oder einen Tagesausflug zu einem kleinen tibetanischen Kloster.

Tag 4 Songpan - Chengdu (345 km)

An diesem langen Reisetag (ca. 9,5 Stunden) fahren Sie mit dem Bus durch das wilde Tal des Minflusses bergabwärts nach Chengdu. Sie folgen dem Min Fluss, der insbesondere in der Regenzeit eine strudelnde Wassermasse gleicht. Ab und zu muss der Fahrer scharf bremsen, um einer Yak- oder Schafherde auszuweichen. Manchmal fahren auch träge Traktoren mitten auf der Straße. Die Landschaft wird langsam kultivierter. Sie fahren an Dörfern vorbei und haben eine wunderschöne Aussicht auf diese wilde Landschaft. Unterwegs begegnen Sie auch den Qiang (eine chinesische Minderheit), die wegen Ihrer bunten Kleidung auffallen. Wenn Sie in Chengdu ankommen, steht ein Transfer bereit, der Sie zu Ihrem Hotel bringt, wenn Sie Ihre Reise mit dem Baustein Kuschelbären und Teehäusern fortsetzen.
Yak auf Ihrer Reise China
Yaks auf der Straße
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